Aktuelles von Pro Aarau

Wir sind und bleiben aktuell.

«Tag der Republik»

12. April: künftig soll an die erste demokratische Verfassung der Schweiz, die an diesem Tag in Aarau im Jahr 1798 vorgelegt wurde, erinnert werden. Pro Aarau hat eine entsprechende Bürgermotion unterstützt. Der Stadtrat und ein zu gründender Verein wollen die Organisation in die Hand nehmen. Arbeitsfrei gibt es aber nicht! 2020 fällt das Datum allerdings auf den Ostersonntag.

Ja zum Budget 2020

Pro Aarau unterstützt klar das vorgelegte Budget mit einem Steuerfuß von 97 Prozent. SVP und FDP wollen eine Steuersenkung und argumentieren mit den guten Abschlüssen 2017 und 2018. Nur: die guten Abschlüsse waren das Ergebnis von Sondereffekten bei den Fiskaleinnahmen und Folge der Verschiebung vieler Investitionen. Diese Investitionen werden aber mit Sicherheit kommen. Bei einer Steuersenkung würde die Jahresrechnung 2020 mit einem Defizit schliessen und der Finanzierungsfehlbetrag im Bereich der Investitionen würde höher als die jetzt budgetierten 12.7 Millionen Franken. Das will Pro Aarau nicht. Zusätzlich braucht es eine Diskussion über den finanzpolitischen Rahmen im Zukunftsraum Aarau. Auf Ende Jahr werden konkrete Berechnungen dazu erwartet.

Daniel Fondado tritt der SP bei

Daniel Fondado möchte sich vermehrt für regionale und nationale Themen einsetzen. Er hat sich in der Folge entschieden, der SP beizutreten. Er war langjähriges Mitglied der Schulpflege Aarau - zuletzt auch Präsident - und ist seit letztem Jahr Präsident der Kreisschule Aarau Buchs. Daniel Fondado wird weiterhin Mitglied von Pro Aarau bleiben. Pro Aarau wünscht ihm für den weiteren politischen Weg viel Erfolg und bedankt sich für sein grosses Engagement.

Gregor Lüscher für Pro Aarau in den Kreisschulrat Aarau-Buchs

Ende Mai 2019 ist Esther Belser Gisi (Pro Aarau) aus dem Kreisschulrat Aarau-Buchs zurückgetreten. Für ihre Nachfolge schlägt Pro Aarau Gregor Lüscher vor.

Gregor Lüscher ist 42 Jahre alt und in Unterkulm aufgewachsen. Er wohnt mit seiner Frau und seiner siebenjährigen Tochter im Telliquartier, wo er gut vernetzt ist. Seit seiner Kantonsschulzeit ist Gregor Lüscher mit Aarau eng verbunden und engagiert sich seit Jahren auch neben der Arbeit in der Stadt z.B. als langjähriges Vorstandsmitglied im Kiff.

Gregor Lüscher liess sich zuerst zum Primarlehrer ausbilden und erlangte später ein Diplom als Industrial Designer an der Hochschule für Gestaltung und Kunst der FHNW. Nach der Diplomierung verblieb er während vier Jahren als wissenschaftlicher Assistent am Institut Industrial Design in Aarau, und arbeitete u.a. als Beauftragter für die Integration von Austauschstudierenden. 2011 übernahm er die Leitung des Gestalterischen Vorkurs/Propädeutikums an der Schule für Gestaltung Aargau. Gegenwärtig arbeitet Gregor Lüscher als Lehrer für Werken an der Oberstufe von Niederlenz bzw. für Plastisch-räumliches Gestalten an der Schule für Gestaltung in Aarau.

Durch seine Arbeit als Administrator, Mentor und Lehrer gewann Gregor Lüscher einen vertieften Einblick in die Abläufe des Schulwesens im Kanton Aargau. Alle seine bisherigen und aktuellen Tätigkeiten vernetzen ihn mit vielen Schlüsselpersonen und Organisationen, vor allem in den Bereichen Politik, Bildung und Kultur. Der Umgang mit städtischen und kantonalen Stellen ist ihm durch lange Zusammenarbeit geläufig.

Gregor Lüscher will sich im Kreisschulrat einsetzten für
  • • gesunde Finanzen,
  • • einen vernünftigen zukunftsgerichteten Investitionsplan,
  • • eine Schulentwicklung, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Schulstandorte Rücksicht nimmt,
  • • ein gutes Lehr- und Lernklima,
  • • eine umsichtige Umsetzung beim digitalisierten Unterricht,
  • • eine Stärkung der handwerklich-gestalterischen und musischen Fächer.
  • Durch seine vielfältige Erfahrung als Familienvater und Lehrperson ist Gregor Lüscher äusserst qualifiziert für das Mandat als Kreisschulrat und wird von Pro Aarau allen Wählerinnen und Wählern mit Überzeugung zur Wahl empfohlen.

    Final Countdown für das Stadionprojekt Torfeld Süd

    The Final Countdown! Dieser Songklassiker wird jeweils bei den Toren des FC Aarau eingespielt. Eine Mehrheit von Pro Aarau ist für das Stadionprojekt im Torfeld Süd und hofft, dass wir Aarauerinnen und Aarauer uns nun beim Beginn des Final Countdown für das neue Stadion befinden.

    Klar ist, dass es einige Gründe gibt, die für, aber auch gegen das Projekt sprechen. Hier stellt sich die Frage, wie stark jeder einzelne die Gründe und Argumente gewichtet. Die Mehrheit von Pro Aarau versteht die Bedenken der Projektgegner, befürwortet das Projekt Torfeld Süd aus folgenden Gründen dennoch: Der Standort ist in einem langen Prozess mehrfach evaluiert und als besten und möglicherweise einzigen aller Optionen gekürt worden. Die Hochhäuser sind im Sinne von verdichtetem Bauen an dieser Lage sinnvoll. Die Grünräume und Freiflächen mögen zwar knapp bemessen sein, dies ist jedoch bei verdichtetem, urbanem Bauen nicht unüblich und in Anbetracht dessen, dass künftige Bewohnerinnen und Bewohner in 10 Gehminuten Entfernung an der lauschigen Suhre flanieren können, vertretbar.

    Ganz besonders erfreulich ist, dass dank der BNO-Änderung und der damit ermöglichten Mehrwertabgabe von 31 Millionen Franken eine stattliche Quersubventionierung generiert werden kann und somit der Betrag, den die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler berappen müssen, deutlich vermindert wird.

    Der Stadtrat hat in den vergangenen Monaten zu den vielen Fragen, die eine solche Quartierentwicklung mitbringt, Lösungen erarbeitet und bereits vieles in das Projekt eingebracht. Seien es die eingeplanten Gemeinschaftsräume, die vergleichbar zum GZ Telli, die Quartierqualität aufwerten oder auch wie man mit der Kita-, Kindergarten- und Schule-Problematik vorgehen wird.

    Zuletzt wird von Pro Aarau natürlich auch der Bedarf und die Dringlichkeit eines neuen Stadions anerkannt. Der FC Aarau hat pro Spiel 2500 bis 8000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Das ist ein enormes Interesse, wenn man dies in Relation zu anderen Veranstaltungen stellt. Und der Fussball hat zweifelsohne eine schweizweite Ausstrahlung und ist somit Teil der Aarauer Visitenkarte. Das sollten auch Personen anerkennen, die sich überhaupt nicht für Fussball interessieren. Auch deshalb ist der Wunsch da, dass das Stadion bald realisiert wird und das spricht klar für das vorliegende Projekt.

    Pro Aarau erfreut: Musig i de Altstadt mit vorbildlichem Abfallkonzept

    Zum ersten Mal Mehrwegbecher-Konzept an städtischem Grossanlass: Motion von Pro Aarau für Mehrwegbecherpflicht  findet bereits vor offizieller Inkraftsetzung Anwendung.

    Zum ersten Mal waren an einer Aarauer Veranstaltung an allen eigenen Bars Mehrwegbecher mit Depot im Einsatz. Dies war die kurzfristig angesetzte Massnahme des OKs als Reaktion auf die unerfreulich grossen Abfallberge der letzten Jahre. «Wir sind wahnsinnig zufrieden, es gab viel weniger Abfall», zitiert die AZ Luca Schaffner, einer der Organisatoren.  Zusätzlich konnte durch «Spenden» der Mehrwegbecher über 1000 Franken erwirtschaftet werden.

    Eine sehr erfreuliche Bilanz, findet auch Pro Aarau. Und der Zeit voraus, wird doch möglicherweise noch dieses Jahr in Aarau eine neue Mehrwegbecherpflicht für öffentliche Grossanlässe ab 500 Personen eingeführt. Die Motion zu diesem Begehren reichte Pro Aarau im Dezember 2018 ein mit der Unterstützung von Vertretern der Grünen, der CVP und der SP. Im Mai 2019 wurde die Motion «Mehrwegbecherpflicht an öffentlichen Anlässen» im Einwohnerrat mit deutlichem Mehr und breiter Zustimmung aus allen Parteien angenommen.

    So macht Politisieren Spass, und unsere Aarauer Feste werden erst noch sauberer und umweltverträglicher!

    Vernehmlassung Musikschulreglememt

    Pro Aarau stimmt dem Entwurf in der Vernehmlassung zu. Erweiterungen und Kürzungen im Angebot wurden auf Aarauer und Buchser Seite gemacht, so dass der Entwurf ein angemessener Kompromiss darstellt. Die Kostenerhöhung von rund 25'000 CHF ermöglicht ein optimales Angebot.

    Pro Aarau begrüsst die Regelung, dass die Elternbeiträge für die Nutzung des Angebotes durch nicht in Buchs oder Aarau wohnhafte Schüler und Schülerinnen kostendeckend erhoben werden. Das heisst, es erfolgen keine Beiträge durch die Stadt Aarau oder Gemeinde Buchs.

    Pro Aarau sagt Ja zur Aufwertung des Aareraums, Ja zur Effizienz und Ja zur Eniwa

    Eniwa Wasserkraft Kraftwerk Aarau

    In den letzten Monaten wurde viel über die negativen Auswirkungen des Eniwa-Kraftwerk- und Kanalumbaus, insbesondere über den Wegfall des Mitteldamms geschrieben.

    Wir von Pro Aarau verstehen das Bedauern über den Verlust des Mitteldamms. Das Schwimmen im schmalen Kanal ist lauschiger, als es dies ohne Mitteldamm sein wird. Dafür könnte künftig die Aare in ihrer gesamten Breite zum Schwimmen genutzt werden. Und der gemütliche Weg auf dem Damm ist für Hündeler, SpaziergängerInnen und JoggerInnen gleichermassen eine schöne Route.

    Trotzdem gibt es viele gewichtige Gründe, das Vorhaben gutzuheissen. Diese wurden aus Sicht von Pro Aarau in der öffentlichen Diskussion und Berichterstattung zu wenig gewürdigt. Pro Aarau möchte diese Gründe deshalb darlegen: 

    1. Aufwertungsmassnahmen: Beim Umbauprojekt wird viel Achtsamkeit in die Aufwertung dieses Aareabschnittes gelegt. Von Ein-/Ausstieghilfen und Duschen für die Schwimmerinnen und Schwimmer über Aufwertungen für Flora und Fauna bis hin zum neuen Fussweg am neu geplanten Seitengewässer. Insgesamt sind 58 vielfältige Verbesserungsmassnahmen geplant (siehe eniwa.ch). Ergänzt mit weiteren Bademöglichkeiten im unteren Bereich der Aare wird so ein wunderschöner Aufenthaltsraum an der Aare geschaffen. 

    2. Effizienz: Wir haben hier mit dem Wegfall des Damms bei unserem Wasserkraftwerk die Möglichkeit, über den Zeitraum der Konzessionsdauer von rund 60 Jahren jährlich eine bedeutend höhere Menge an Strom zu produzieren. Zu günstigeren Konditionen – der Rückbau des Damms kostet weniger als dessen Sanierung und der anschliessende Unterhalt während der Konzessionsdauer.

    3. Energiewandel und -ziele: Es gibt für uns Aarauerinnen und Aarauer keine einfachere und günstigere Möglichkeit, den Energiewandel voranzutreiben. 

    4. Subventionstopf: Der Mehrstrom, welcher durch das Entfernen des Damms produziert werden kann, lässt die Eniwa am Subventionstopf für Wasserkraftprojekte des Bundes teilhaben. Das Prinzip der Subventionen kann man gutheissen oder nicht. Fakt ist, dass es diesen Topf gibt und dieser von Projekten in der ganzen Schweiz genutzt wird. Das sollten wir hier in Aarau auch tun. 

    5. Gestärkte Enwia: Die Eniwa ist unser Strombetreiber und unser Unternehmen – die Stadt Aarau hält 95% der Aktien. Es ist also in unser aller Interesse, dass es der Eniwa gut geht. Wenn sie 60 Jahre günstiger Strom produzieren kann, werden wir dies vielfältig positiv spüren. Sei es durch attraktivere Strompreise, wovon die Bevölkerung und die ansässigen Unternehmen direkt profitieren oder durch eine höhere Renditeausschüttung, die das Budget unserer Stadt entlastet. Die Mehreinnahmen der Eniwa durch die Fördermittel des Bundes und die Mehrproduktion an Energie über die Konzessionsdauer entsprechen rund 63 Millionen Franken. 

    Aus diesen Gründen unterstützt Pro Aarau das Vorhaben der Eniwa. Wir hoffen, dass bisher kritische Stimmen unter Berücksichtigung dieser Argumente die Vorteile des Projekts besser verstehen. Es würde uns freuen, wenn die Vorteile (umfangreiche Aufwertungsmassnahmen für alle – Effizienzsteigerung – Beitrag zum Energiewandel (Energiestadt Aarau) – Stärkung Eniwa als lokaler Arbeitgeber) stärker als die Nachteile gewichtet würden und der Umbau möglichst ohne Verzögerung in Angriff genommen werden kann.

    «Herzlich willkommen in ihrer neuen Heimat!»

    Unter diesem Motto haben die Mitte-Parteien Pro Aarau, GLP und EVP die Neuezuzüger in Aarau mit einem Flyer begrüßt. Am 4. Mai 2019 wurden bei Gipfeli und Kaffee allein von Pro Aarau mehr als 600 Briefkuverts mit den Adressen der neuen Einwohnerinnen und Einwohner beschriftet. Wir möchten damit Pro Aarau als Stadtpartei, die sich für einen starken und attraktiven Standort mit gutem Bildungs-, Kultur- und Sportangeboten einsetzt, vorstellen.

    Hier geht's zum Neuzuzüger*innen Brief

     

    Pro Aarau zum Jahresbericht 2018

    Der Präsident der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK), Ulrich Fischer von Pro Aarau, stellte an der Einwohnerratssitzung vom 13. Mai 2019 den Bericht der Kommission vor. Es gab das zweite Jahr in Folge einen überaus positiven Jahresabschluss. Insbesondere die cashflow-Marge zeigte mit über 17 Prozent einen guten Wert und die Rechnung schliesst mit Überschüssen.

    Die Gründe dafür sind geplante, aber nicht realisierte Investitionen sowie unerwartet hohe Einkommens- und Vermögenssteuern, die zum Teil als Sondereffekte zu bewerten sind. Die nicht getätigten Investionen sind nur hinausgeschoben und werden ab 2020 kommen, deshalb ist eine Steuersenkung, wie von der ganz rechten Seite gefordert, für Pro Aarau kein Thema.

    Die Selbstfinanzierung muss weiterhin 20 Millionen Franken betragen, um einen ausgeglichenen Haushalt der Stadt Aarau sicherzustellen ohne Aufnahme neuer Finanzverbindlichkeiten.

    Jahresbericht 2018 https://www.aarau.ch/public/upload/assets/6198/Jahresbericht-2018-web.pdf

    Pro Aarau
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