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Frühlingsanlass

06 Juni 2013

Frühlingsanlass von Pro Aarau – EVP und GLP im Scheibenschachen

Gut dreissig Personen aus den drei Aarauer politischen Bewegungen trafen sich bei schönstem Wetter beim Schützenhaus im Scheibenschachen.

Ziel des Frühlingsanlass‘ war, sich vor Ort über die interessanten Entwicklungen in diesem Quartier kompetent informieren zu lassen.
Im ersten Teil wurde auf der Zurlindeninsel über die Erneuerung des Kraftwerks Rüchlig durch den zuständigen Projektleiter der Axpo informiert. Ein eigentlich auf den ersten Blick unscheinbares Projekt, aber mit erheblichen Auswirkungen auf die beiden benachbarten Quartiere Telli und Scheibenschachen. Die wichtigen Aspekte des Hochwasserschutzes für die beiden Stadtteile wurden im ersten theoretischen Teil der Begehung vertieft erläutert. Auch die getroffenen Vorsorge-Massnahmen zum hohen Pegelstand am ersten Juni-Wochenende kamen zur Sprache. Anschliessend wurde im Rahmen eines Baustellenrundgangs die Grube zur Aufnahme der Dotierturbine (Restwasser im Altkanal wird damit verstromt) beim Stauwehr im Altwasser besichtigt und die riesige Grube mit den imposanten stählernen Spundwänden im Kanal. Dort sind die Betonarbeiten für den Bau zur Aufnahme einer weiteren Turbine und die beiden Wehre in vollem Gange. Unvorstellbar, dass bei diesem hohen Wasserstand und –druck die Baugrube mit relativ wenig Aufwand praktisch trocken gehalten werden konnte! Mit diesem Besuch konnte ein interessanter Einblick in den Kraftwerksbau gewonnen werden.

Nach einem erfrischenden und stärkenden Apero neben dem Alten Schützenhaus im Scheibenschachen erläuterte Stadtoberförster Christoph Fischer die Geschichte des Baugebietes Aarenau. Durch verschiedene Ereignisse wie den Wegzug der Jura Cement Fabrik nach Wildegg und die Übernahme durch einen irischen Investor, der Bau der Schiessanlage Lostorf in Buchs und damit die Aufgabe des Schiessbetriebs im Scheibenschachen kam die Ortsbürgergemeinde in den Besitz der Parzellen im heutigen Aarenau-Gebiet. Das so entstandene Entwicklungsgebiet der Ortsbürger soll unter 8 verabschiedeten Bedingungen (u.a. soziale Durchmischung, Grünflächen, Lärmschutz) in mehreren Etappen und nach Verkauf oder Abgabe im Baurecht überbaut werden. Zurzeit ist Baufeld 1 nach mehrfachen Verzögerungen am weitesten fortgeschritten. In Zukunft werden zwischen ca. 1000 Personen in diesem neuen Quartier leben. Für das denkmalgeschützte Schützenhaus wird immer noch eine sinnvolle Nutzung innerhalb der Grünzone gesucht.

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